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El Morro de Arica

El Morro de Arica, 110m ü. NN., ist eine Landspitze mit Blick über die Stadt und der Endpunkt des Azapa-Tals. Der Aussichtspunkt gibt einen guten Eindruck über die Größe der Stadt, die Strände, die Küste und die wüstenartigen Hügel in der Umgebung. Das Militärmuseum am Gipfel war Schauplatz einer entscheidenden Schlacht während des pazifischen Krieges 1879. Am 7. Juni 1880 verloren 1250 peruanische und 467 chilenische Soldaten in einer 55-minütigen Schlacht ihr Leben. Waffen, Munition und Uniformen aus dieser Zeit werden in dem Museum ausgestellt.

El Laucho Strand

Die Strände La Lisera (2,5 km) und El Laucho (2 km) liegen im Süden der Stadt und sind besonders an den Sommerwochenenden beliebt. Der Chinchorro Strand, 2 km Richtung Norden, erstreckt sich über Las Manchas weiter bis zur Grenze mit Peru. Durch einen grossen Kinderspielplatz hat der Strand in den letzten Jahren besonders bei Familien an Atraktivitäten gewonnen und bietet neben sicheren Schwimm- auch ausgezeichnete Surfmöglichkeiten.

Die ehemalige Insel Alacran

Die Insel Alacran wurde 1969 durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Auf ihr befinden sich die Überreste einer Festung, die während der spanischen Kolonialzeit zum Schutz der Frachtschiffe gebaut wurde. Sie sollte die Schiffe, die Silber aus Pototsi, Bolivien, von Arica aus exportierten, gegen englische und niederländische Plünderer schützen. Der Surf-Spot im Süden ist als “El Gringo” bekannt und wurde international durch die Rip Curl Competition von 2007 berühmt.

Der bolivianische Bahnhof

Der Bahnhof Arica-La Paz wurde 1904 erbaut, die Strecke 1913 eröffnet. Inner- und ausserhalb dieses prachtvollen Gebäudes befinden sich Austellungsstücke, alte Lokomotiven und Wagons aus der Zeit des “El Dorado”-Personentransports. Es ist ein virtuelles Museum.

San Marcos Kathedrale ? Kulturzentrum / Ehemaliger Zoll

Gustave Effiel und Co. konstruierten einige in Gusstahl gerahmte Gebäude für Arica und Tacna, Peru (63 km nördlich). Die San Marcos Kirche (erbaut 1875) auf dem Plaza Colon und das Kulturzentrum bzw. ehemalige Zollgebäude (erbaut 1874) zeigen beide das einzigartige, eiserne Fachwerk, das beide Gebäude mehrere starke Erdbeben überstehen lies.

Fischmarkt / Eingang zum Hafen Arica

Die Fischmärkte, gegenüber der Avenue Comandante San Martin und auf der Hafenseite innerhalb der Hafenanlagen bieten eine große Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten. Ebenfalls innerhalb des Hafens findet sich das “Matarangi”-Fischrestaurant, das ebenfalls Hafenrundfahrten und Bootsausflüge anbietet. Am Tag des Hl. Peters, 29. Juni, (Schutzpatron der Fischer) findet ein spezielles religiöses Fest statt, bei dem am Ende die Figur des Heiligen im Rahmen einer Zeremonie durch den Hafen transportiert wird, begleitet von Booten und Feuerwerk.

Arica Casino

Das Arica Casino befindet sich in der Straße Velasques. Es gibt Spielautomaten, Bars, Restaurants und Aufführungen. Ein beliebter Ort um Auszugehen! Viele Bars und Diskotheken stehen zur Verfügung und eignen sich hervorragend für eine kurzweilige Nacht.

Friedhof San Miguel de Azapa / Geogliphos

Das archeologische Museum, der Friedhof und die Geoglyphen befinden sich in San Miguel, 12 km im Azapa-Tal. Die Anfahrt erfolgt am einfachsten per “colectivo” (Sammeltaxi). Das Museum wird von der Tarapaca-Universität betrieben und hat eine ausgezeichnete Austellung über die Kultur der Eingeborenen. Sie enthält unter anderem Mumien, die noch einmal 3.500 Jahre älter als die ägyptischen Mumien sind. Die Azapa Flussmündung und die Region um den Chinchorro Strand sind seit über 9.600 Jahren besiedelt und die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung der Kulturen seit dieser Zeit sowie die Einflüsse der angrenzenden Bergregion Tiahuanaco und der Inka-Kultur. Der sehr farbenfrohe Friedhof wird seit über 3.000 Jahren benutzt ? einzigartig!

Chungara See

Ein beliebter Tagesausflug ist die Fahrt zum Nationalpark “Parque Lauca” (137.883 Hektar). Der Park beinhaltet unter anderm den Lago Chungara (2.100 Hektar), der sich 4.570m ü. NN. befindet und von vulkanischen Bergen umgeben ist. Der schnelle Anstieg vom Meer in die Berge kann bei einigen Personen zur Höhenkrankheit führen, da wenig Zeit für die Aklimatisierung ist. Eine bessere Möglichkeit das gebirgige Hinterland zu besuchen ist daher ein langsamerer Anstieg, mit einer Übernachtung in einer der zahlreichen Ortschaften, die zwischen 2.500m und 4.500m ü. NN. liegen. Putre, gegründet 1670, mit 3000 Einwohnern auf 3.500m ü. NN. gelegen ist das beliebteste Dorf. Es befindet sich an der Hauptverbindung nach Bolivien, die sowohl von lokalen als auch von internationalen Busunternehmen bedient wird.

 

Vicunas

Das Reserva Nacional Las Vicunas und das Monumento Nacional Salar de Surire (Salzsee) sind weitere einzigartige Gebiete. Sie können ebenfalls besucht werden, allerdings müssen diese Reisen ausgiebiger geplant werden.